Zertifizierter Geldwäschebeauftragter im Automobilhandel

Personen, die gewerblich mit Gütern handeln, sind sogenannte Verpflichtete nach dem Geldwäschegesetzt (GwG). Dies gilt insbesondere für Güterhändler, die mit hochwertigen Gütern wie Autos handeln. Das GwG schreibt eine Vielzahl organisatorische, in die Betriebsabläufe des Autohändlers tief eingreifende Maßnahmen vor. Der Umfang der Auswirkungen der Pflichten des Gesetzes, für den individuellen Betrieb eines Verpflichteten, wird häufig von diesem unterschätzt. Viele Verpflichtete laufen so Gefahr, Adressaten gravierender Bußgelder, gewerberechtlicher und strafrechtlicher Konsequenzen zu werden.

Per Allgemeinverfügung haben fast alle zuständigen Aufsichtsbehörden in Deutschland einheitlich bestimmt, dass alle Kfz-Unternehmen mit mehr als 9 Mitarbeitern in geldwäschesensiblen Bereichen (Akquise, Kasse, Verkauf, Kundenbuchhaltung, Vertrieb, Leitungspersonal) einen Geldwäschebeauftragten benennen müssen. Dieser ist Ansprechpartner für die Ordnungs- und Strafverfolgungsbehörden und hat eine Reihe von Aufgaben zu erfüllen. Hierzu gehören u. a. die Erstellung einer Gefährdungsanalyse, die Entwicklung von Maßnahmen, deren Integration in die Unternehmensprozesse und deren Überwachung sowie das Handling von Verdachtsmeldungen. Ein Mitarbeiter, der die Aufgabe des Geldwäschebeauftragten oder dessen Stellvertretung übernimmt, kann sich mit dieser Schulung umfassend qualifizieren.

Das Seminar dient sowohl der Erlangung der Erstqualifikation als auch der Auffrischung und Aktualisierung von bereits vorhandenem Wissen. Das Schulungskonzept wurde erarbeitet unter Federführung des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes und der Deutschen Gesellschaft für Geldwäscheprävention.

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